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Europäische Kommission - Vorschläge
Europäische Kommission
Essen Sie Gemüse! Die Fleischproduktion ist sowohl CO2-, als auch methanintensiv und erfordert große Mengen Wasser. Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen sind übrigens, aufgrund der Art und Weise, wie ihr Verdauungsapparat Nahrung verarbeitet, große Methanproduzenten.


Klimaschutz ist cool!
CoolPlanet2009.de 
Am 7. Dezember 2009 hält die internationale Gemeinschaft eine Konferenz in Kopenhagen ab, auf der eine Lösung für die schlimmste Bedrohung unseres Planeten gefunden werden soll: den Klimawandel. Er ist eine globale Gefahr, auf die global reagiert werden muss.


Brigitte Bardot: Die Initiative eines "Europäischen Vegetariertages" wäre ein eindrucksvolles Signal (10.11.2009)
Fondation Brigitte Bardot
Offener Brief an EC Präsident José Manuel Barroso
[...] Wie Sie wissen, stellte die UN-Welternährungsorganisation FAO in ihrem Bericht "Viehzucht wesentliche Bedrohung für die Umwelt" fest, dass der Viehzuchtsektor mehr Treibhausemissionen erzeugt als das gesamte Transportwesen (alle Transportmittel zusammen). Ausserdem meldete die Weltbank, dass seit 1970 neunzig Prozent der Amazonas-Abholzungen, welche die uns so beunruhigende Erderwärmung beschleunigen, mit der Fleischindustrie in Zusammenhang stehen. [...] Tierfabriken laugen ausserdem die Böden aus und gefährden natürliche Wasserreserven, denn die Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch erfordert 323 m2 Weideland, 7 bis 16 Kilo Getreide oder Soja und bis zu 15.500 Liter Wasser! Also hat die Viehzucht einen direkten Einfluss auf die Erderwärmung, die Verunreinigung von Böden und Wasservorräten, und stellt eine schreckliche Verschwendung dar, weil ungefähr ein Drittel aller Welternten für die Herstellung von Fleisch abgezweigt werden. Wenn die "entwickelten" Länder ihren Fleischkonsum verringerten, würde dieses erheblich den Welthunger, durch den jährlich fast sechs Millionen Kinder sterben, verringern. Herr Präsident, angesichts dieser eindeutigen und sehr beunruhigenden Tatsachen ist es unsere kollektive Pflicht, auf allen Ebenen aktiv zu werden, einschliesslich der Förderung einer vegetarischen Lebensweise. Die Initiative eines "Europäischen Vegetariertages" wäre ein eindrucksvolles Signal. Leider ist der schon existierende Weltvegetariertag am 1. Oktober immer noch nicht offiziell anerkannt. Es wäre also ausgesprochen hilfreich, diesen besonderen Anlass innerhalb der Gemeinschaft aller EU-Mitgliedsstaaten zu fördern und die Initiative durch eine Informationskampagne über die Umweltbelastung durch die Viehzucht zu verstärken. Der Vegetarismus ist eine Initiative verantwortungsbewusster Bürger. Die Verweigerung des Fleischkonsums stellt auch den wirkungsvollsten Protest dar gegen die Unmenschlichkeit und Grausamkeit in Tierfabriken, während der Transporte und beim Töten von Milliarden Tieren, die jedes Jahr geopfert und gegessen werden. 


Schweden unterstützt klimafreundliche Nahrungsauswahl (22.06.2009)
EurActiv-Netzwerk
Richtlinien für klimafreundliche Nahrungsmittelentscheidungen, die von der schwedischen Regierung entwickelt wurden, rufen die Bevölkerung dazu auf ihren Fleisch- und Reisverbrauch zu reduzieren, um so die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Diese Richtlinien sind die ersten ihrer Art und es wird auf die Reaktionen aus anderen EU-Ländern gewartet. „Fleisch – Rind, Lamm, Schwein und Huhn – ist die Gruppe der Lebensmittel die die größten Auswirkungen auf die Umwelt haben“, so die Richtlinien die gemeinsam von der schwedischen Lebensmittelverwaltung und der Umweltschutzorganisation des Landes herausgegeben wurden. [...] Das Dokument mit dem Titel “Umweltfreundliche Nahrungsauswahl“ empfiehlt seltener Fleisch zu essen, oder in geringerem Ausmaß. „Versuchen Sie ein oder zwei Fleischgerichte pro Woche durch vegetarische Gerichte zu ersetzen oder die Menge an Fleisch zu reduzieren“, steht in dem Dokument geschrieben und weiter, dass ein solches Verhalten den Klima Fußabdruck der Menschen verkleinern könnte. [...] Zusätzlich zu dieser Information über das Klima und die Umwelt, listen die Richtlinien gesundheitliche Aspekte im Bezug auf Nahrungsmittel auf, ihren empfohlenen täglichen Bedarf und die Konsequenzen der Überkonsumierung. Mit ein paar Ausnahmen könnten gesunde Nahrungsentscheidungen Hand in Hand mit Entscheidungen gehen, die gut für die Umwelt seien, so die Richtlinien. [...] Verbraucher träfen sehr bedeutende umweltbezogene Entscheidungen, wenn sie Lebensmittel einkaufen, also benötigten sie eine gute Basis, auf der sie ihre Entscheidungen treffen könnten. Die Nahrungsmittelproduktion mache ungefähr ein Viertel der klimabezogenen Emissionen der schwedischen Verbraucher aus und trage außerdem zu anderen schädlichen Umwelteffekten bei, zum Beispiel durch die Verwendung von Pestiziden, so Inger Andersson, Generaldirektorin der nationalen Nahrungsmittelverwaltung.


Fleischlobby und Welthunger (30.10.2006)
Zentrum der Gesundheit
Im 4. Jahrhundert v. Chr. verfasste der griechische Philosoph Platon sein berühmtes Werk "Politeia" (Der Staat), das verschiedene Reden seines Lehrers Sokrates enthält. Unter anderem spricht Sokrates darüber, wie ein Staat seine wirtschaftliche Grundlage gesund erhalten kann, und er betont dabei, dass dies am besten auf der Grundlage einer allgemeinen vegetarischen Ernährung möglich ist: "So werden sie ihr Leben friedlich und gesund hinbringen und aller Wahrscheinlichkeit nach wohlbetagt sterben, ihren Nachkommen ein ebensolches Leben hinterlassend." [...] Fleisch ernährt wenige auf Kosten vieler, denn für die Produktion von Fleisch wird wertvolles Getreide, das die Menschen direkt ernähren könnte, an Tiere verfüttert; in Europa sind das etwa 60% des erzeugten Getreides. Laut amtlichen Angaben des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten werden in Amerika über 90% des angebauten Getreides an Schlachttiere (Rinder, Schweine, Schafe, Hühner usw.) verfüttert. Oder anders ausgedrückt: An die Schlachttiere Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien und China zusammengenommen zur Ernährung braucht!


Klimapolitik: Wider den Klimanonsens (15.12.2009)
Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Sieben Antworten auf Behauptungen von Klimaskeptikern


Dossier Gletscher schmelzen
Schweizer Fernsehen
Weltweit schmilzt «ewiges Eis» und Gletscher ziehen sich zurück. Auch in den Schweizer Alpen ist diese Entwicklung nicht mehr zu übersehen. Der Grund dafür liegt im Temperaturanstieg. In den meisten Gebieten der Schweizer Alpen hat sich die Jahresmitteltemperatur in den vergangenen 100 Jahren um ein bis zwei Grad erhöht. Studien an der Universität Zürich kommen 2006 zum Schluss, dass die Alpengletscher 80 Prozent ihrer Fläche verlieren könnten, wenn die Sommertemperaturen um drei Grad steigen.


Tropischer Regenwald: Die Waldzerstörung ist alarmierend
RAOnline.ch
Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden in Amazonien pro Minuten mindestens 4,5 Fussballfelder Regenwald gerodet. [...] Die Gründe für das Abholzen grosser Regenwaldflächen sind u.a.: Holzschlag für die Ausweitung der Weideflächen für die Rinderhaltung und für die landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion. Vor allem die Soja-, Zucker- und Rindfleischindustrie nutzt die gerodeten Waldflächen. [...] Ursprünglich bedeckte sich der tropische Regenwald in Brasilien über ein Fläche von 4,1 Millionen km2. Heute bestehen noch rund 3,4 Millionen km2 Regenwald. Die Regenwaldfläche hat sich um 17 % vermindert. Weitere etwa 1,7 Millionen km2 Waldfläche (zirka 50 % der heute noch bestehenden Fläche) sind von der Zerstörung bedroht. [...] Etwa 70 % der Fleischeinfuhren in die Schweiz stammen aus Brasilien. Ende Januar 2008 hat allerdings die EU und auch die Schweiz die Fleischimporte vorläufig gestoppt. Die Massnahme wird mit mangelnder Hygienekontrolle bei der Fleischproduktion und den fehlenden Herkunftszertifikaten begründet. Der boomende Fleischmarkt in Brasilien ist ebenso wenig zu kontrollieren wie die illegale Waldrodungen.


Keine Vergünstigung von klimaschädlichen Produkten!
PETA Deutschland e.V.
Die Tatsache, dass der Klimawandel unser aller Lebensraum gefährdet, bestreitet heutzutage niemand ernsthaft mehr. Es geht nur noch darum, in welcher Geschwindigkeit und in welchem Ausmaße er unser Leben verändern wird. [...] Aus diesem Grund haben wir zum Schutz des Klimas einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, um klimaschädliche tierische Produkte von einem vergünstigten Mehrwertsteuersatz auszunehmen und damit eine gesellschaftliche Verschiebung hin zur klimaschonenden pflanzlichen Kost einzuleiten. Denn wussten Sie etwa, dass die Tierwirtschaft 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht? Rechnet man noch Dünge- und Pflanzenschutzmittel hinzu, erhöht sich der Protzentsatz sogar auf bis zu 32 %.


Wieviel Fleisch erträgt die Welt?
Vegetarierbund Deutschland
Fleisch ist zwar in unseren Mägen allgegenwärtig, aber in unseren Köpfen gibt es keine Vorstellung davon, wieviele Ressourcen der Fleischkonsum verschlingt. Erst die Betrachtung des gesamten "Lebenslaufes" zeigt uns den wirklichen Energie- bzw. Umweltverbrauch von Fleisch. Warum die Reduzierung unseres Fleischkonsums sehr effizienter Umwelt- und Klimaschutz ist, steht im Mittelpunkt der folgenden Überlegungen. [...] Im Jahre 1998 verbrauchten die ÖsterreicherInnen 790.000 Tonnen Fleisch, bzw. 97,8 kg pro Kopf (1999: 99,4 kg). Ohne Sehnen, Fett und Innereien entspricht das einem Pro-Kopf-Verzehr von 65,4 kg/Jahr bzw. 180 g/Tag. 1 Schweinefleisch führt dabei mit 40 Kilo pro Kopf deutlich vor Rindfleisch mit 12 kg und Geflügel mit 10 kg. Viele essen noch größere Mengen Fleisch, da in dieser Zahl auch die ca. 400.000 Vegetarier mitgerechnet 2 sind. [...] Der zunehmende Treibhauseffekt ist das globale Problem des 21. Jahrhunderts. Grund dafür ist der Energieverbrauch und die Zerstörung der Wälder. Der Konsum tierischer Produkte bedingt beides.


Potsdam-Memorandum: Eine Globale Zielvereinbarung für die Große Transformation
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Die Menschheit steht an einem Punkt ihrer Geschichte, an dem einer großen Bedrohung nur mit einer Großen Transformation begegnet werden kann. Die vom Menschen durch den Ausstoß von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung ist nur die erste einer Reihe zu erwartender Entwicklungs-, Sicherheits- und Umweltkrisen. Nobelpreisträger aller Kategorien, hochrangige Politiker und weltweit führende Experten fordern einen sofortigen Beginn dieser Transformation. Durch umfassende Maßnahmen muss wirtschaftliches Wachstum an die ökologischen Kapazitäten des Erdsystems angepasst werden, so dass menschliches Gemeinwohl gesichert wird. Während die wohlhabenden Länder ihren Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduzieren müssen, muss das Recht auf Entwicklung der ärmeren Länder, in denen der größte Teil der Weltbevölkerung lebt, Berücksichtigung finden. Dazu müssen alle Menschen gleichermaßen mit Energie versorgt werden – bezahlbar, nachhaltig und zuverlässig.