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Berichte

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Klimaschutz und Biolandbau in Deutschland (01.2010 • PDF-Datei • 761 KB)
Bioland e.V.
Die deutsche Landwirtschaft trägt einschließlich vorgelagerter Bereiche wie zum Beispiel der Düngemittelproduktion mit 133 bis 157 Mio. t CO2-Äquivalente zum Treibhausgasausstoß bei. Dies ist ein Anteil von 13,3 bis 15,6 % an den Gesamtemissionen in Deutschland. [...] Neben den direkten Emissionen müssen weitere THG-Emissionen aus der Futtermittelproduktion der Tierhaltung zugerechnet werden. Durch den hohen Energieinput bei der Erzeugung tierischer Produkte im Vergleich zur Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel der gleichen Energiemenge, ist die Klimawirkung bei tierischen Produkten um ein Vielfaches höher. So werden für die Produktion einer verzehrsfähigen tierischen Joule je nach Produktionsverfahren und Tierart drei- bis zwanzigmal soviel pflanzliche Joule verfüttert. In Deutschland werden auf 10,4 Mio. ha, das sind 62 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche, Futtermittel für die Tierproduktion erzeugt.


Der IPCC-Bericht von 2007 (18.11.2009)
tagesschau.de
Anfang 2007 schockierte der UN-Klimabericht die Weltöffentlichkeit. Ganz eindeutig stellten die 2500 beteiligten Wissenschaftler darin fest, dass der Mensch die Schuld am Klimawandel trägt. Zwar war auch zuvor schon von Wissenschaftlern eindringlich vor den Folgen der Erderwärmung gewarnt worden, zum ersten Mal jedoch scheint es keinen Zweifel mehr an den Erkenntnissen zu geben. Zudem sind die Folgen weit dramatischer als bislang angenommen.


The Copenhagen Diagnosis (11.2009 • PDF-Datei • 146 KB)
The Copenhagen Diagnosis
Zusammenfassung für Entscheidungsträger - Die wichtigsten neuen Ergebnisse der Klimaforschung sind: * Treibhausgas-Emissionen nehmen zu * Aktuelle globale Temperaturen zeigen die von menschlichen Aktivitäten verursachte Erwärmung * Eisschilde und Gebirgsgletscher schmelzen beschleunigt ab * Rapider Schwund des arktischen Meereises * Derzeitiger Anstieg des Meeresspiegels unterschätzt * Überarbeitete Projektionen des Meeresspiegelanstiegs * Handlungsverzug riskiert irreversible Schäden * Der Wendepunkt muss bald erreicht werden


Erneuerbare Energien 2020 – Potenzialatlas Deutschland (11.2009 • PDF-Datei • 7,18 MB)
Agentur für Erneuerbare Energien e. V.
Drei Viertel der in Deutschland genutzten Energie wird importiert. Durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien kann die Importabhängigkeit verringert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gesteigert werden. Zukunftsfähig ist deshalb nur eine Energieversorgung aus Wind-, Solar-, Wasser-, Bioenergie und Geothermie. Sie stehen weltweit unendlich zur Verfügung. Ihr Potenzial ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Auch die Europäische Union (EU) hat dies erkannt und beschlossen, den Anteil Erneuerbarer Energien in der EU bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Dabei ist für Deutschland ein nationales Ziel von 18 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch vorgesehen. Aber Deutschland hat das Potenzial zu viel mehr. Bis 2020 werden nach Branchenberechnungen 28 Prozent des Endenergieverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt.


"Livestock and Climate Change", World Watch Magazine (20.10.2009 • PDF-Datei • Englisch • 718 KB)
World Watch Institute
Es ist bereits wohlbekannt, dass die Viehzucht zum Treibhausgasausstoß beiträgt. „Der lange Schatten der Viehzucht“, der weithin zitierte Bericht der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus dem Jahr 2006, schätzt, dass 7.516 Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten oder 18 % der jährlichen Treibhausgasemissionen Rindern, Büffeln, Schafen, Ziegen, Kamelen, Pferden, Schweinen und Geflügel zuzuschreiben sind. Bereits diese Menge würde reichen, um auf der Suche nach Wegen gegen den Klimawandel, einen unnachgiebigen Blick auf die Viehzucht zu werfen. Aber unsere Analyse zeigt, dass auf die Viehzucht und ihre Nebenprodukte tatsächlich mindestens 32.564 Millionen Tonnen CO2 oder 51 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen jährlich entfallen.


Weltagrarbericht: Synthesebericht (21.09.2009 • PDF-Datei • 2,75 MB)
International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD) | Hamburg University Press
Der 2008 in Johannesburg verabschiedete Weltagrarbericht ist Resultat einer bislang einmaligen kooperativen Anstrengung von UN und anderen internationalen Organisationen, 60 Regierungen und mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Erdregionen. Ein Globaler Bericht und fünf Regionale Berichte stellen die wesentlichen heutigen Probleme von Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt und menschlicher Gesundheit dar und zeigen Möglichkeiten auf, wie die dringend gebotene Wende zu langfristig umwelt- und sozial gerechter Entwicklung und zur Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung praktisch zu erreichen ist. Der jetzt in deutscher Sprache veröffentlichte Synthesebericht fasst die zentralen Analysen und Optionen zusammen. [...] Der drohende Klimawandel kann irreversible Beschädigungen der natürlichen Lebensgrundlagen, von denen auch die Landwirtschaft abhängt, mit sich bringen. Damit stellt er zugleich eine schwerwiegende Gefahr für jede Art von sozialer Entwicklung dar. Hinzu kommt, dass die klimatischen Veränderungen zeitlich mit einer wachsenden Nachfrage nach Nahrungsund Futtermitteln, Textilien und Brennstoffen zusammenfallen. Mit diesen Herausforderungen angemessen umzugehen erfordert vielfältige Maßnahmen, vor allem solche zur Minderung von THG-Emissionen. 


Studie "Ökologische Optimierung regional erzeugter Lebensmittel: Energie- und Klimagasbilanzen" (09.2009 • PDF-Datei • 679 KB)
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH
Regionale Lebensmittel stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Sie werden häufig als ökologisch und sozial verträglicher eingeschätzt als vergleichbare Lebensmittel aus überregionaler oder internationaler Produktion. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig. Denn neben dem Ort der Erzeugung entscheiden eine ganze Reihe anderer Faktoren bei der Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Klimaschutz-Sicht tatsächlich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielen eine Rolle, als auch die Jahreszeit oder das Verhalten der Verbraucher.


Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima (Deutsche Zusammenfassung) (08.2009 • PDF-Datei • 2,37 MB)
WWF Deutschland
Während der letzten Jahrzehnte hat sich die Arktis etwa doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt. Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat sich früher als erwartet auf die Arktis ausgewirkt und führt schon jetzt dazu, dass wichtige arktische Systeme aus dem Gleichgewicht geraten, wie zum Beispiel das Meereis, der Eisschild Grönlands, die Berggletscher sowie Aspekte des arktischen Kohlenstoffkreislaufs; hierzu zählen Änderungen der Verteilung von gefrorenem Boden und Vegetation sowie eine zunehmende Freisetzung von Methan aus Böden, Seen und Feuchtgebieten.


Der touristische Klima-Fußabdruck (10.08.2009 • PDF-Datei • 1,08 MB)
WWF Deutschland
WWF-Bericht über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen - Wie kann Tourismus zum Schutz der Umwelt beitragen? - Was können die touristischen Leistungsträger tun? - Was können Urlauber tun? Wo gibt es weitere Informationen?

zeit
Wie viel Wasser verbrauchen wir? (18.06.2009 • PDF-Datei • 2,39 MB)
Die Zeit
Aus der Leitung im Haushalt entnehmen die Deutschen seit den achtziger Jahren immer weniger Wasser. Doch viel größere Mengen verschlingt die Herstellung unserer Konsumgüter. In denen steckt sogenanntes "virtuelles Wasser" – und das stammt oft aus Ländern, in denen Wassermangel herrscht.


Wie Rinder den Regenwald fressen (06.2009 • PDF-Datei • 4,96 MB)
Greenpeace e. V.
Zwischen 2000 und 2007 wurden im brasilianischen Teil des Amazonas-Gebiets pro Jahr durchschnittlich 19.368 Quadratkilometer entwaldet. Über die Gesamtzeit entspricht das einer Zerstörung von 154.312 km² Regenwald, einer Fläche größer als Griechenland. Brasilien liegt an Platz vier in der Rangliste der weltweit größten Klimaverschmutzer. Rund 75 Prozent der brasilianischen Treibhausgasemissionen stammen aus Entwaldung und Landnutzungsänderung, wiederum 59 Prozent davon aus Zerstörung und Brandrodung des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet. Rinderzucht ist die Hauptursache für die Zerstörung des Regenwalds. [...] Für Rinderfarmer ist das Amazonas-Gebiet interessant, da es einfach und billig ist, sich illegal Land anzueignen. Das macht die Rinderzucht am Amazonas profitabler als in anderen Teilen Brasiliens und führt zu einem verstärkten Wachstum in dieser Region. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Weltbank finanzierte Studie (2003), die den direkten Zusammenhang zwischen Rinderzucht und Regenwaldzerstörung detailliert aufzeigt. 


Klimaänderung (2009 • PDF-Datei • 254 KB)
Umweltbundesamt (Deutschland)
Wichtige Erkenntnisse aus dem 4. Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC).


Klimaretter Bio? (08.2008 • PDF-Datei • 942 KB)
foodwatch e. V.
Der foodwatch-Report über den Treibhauseffekt von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft in Deutschland


Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland (08.2008 • PDF-Datei • 869 KB)
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Die Landwirtschaft in Deutschland trägt in erheblichem Maße zur Emission von Treibhausgasen bei. In Klimaschutzstrategien, etwa dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung, wird der Beitrag der Landwirtschaft dennoch häufig vernachlässigt. Ziel dieser Studie ist es daher, die Klimawirkungen der landwirtschaftlichen Produktion in Deutschland im Bezug auf die wichtigsten Agrarprodukte - Weizen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Milch - abzuschätzen. Dabei wird insbesondere untersucht, inwiefern sich die konventionelle und die ökologische Landwirtschaft in ihren Klimawirkungen unterscheiden und worin die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren liegen. Die Ergebnisse der Klimabilanzen zeigen, dass die ökologische Landwirtschaft in der Regel klimafreundlicher ist als die konventionelle Landwirtschaft. Dies resultiert hauptsächlich aus dem Einsatz großer Mengen mineralischer Düngemittel in der konventionellen Landwirtschaft, die bei Produktion und Einsatz hohe Treibhausgasemissionen verursachen.


Kipp-Punkte im Klimasystem – welche Gefahren drohen? (07.2008 • PDF-Datei • 254 KB)
Umweltbundesamt (Deutschland)
Die meisten Menschen denken an eine allmähliche Erwärmung des Klimas, wenn sie den Begriff "anthropogene Klimaänderung" hören (anthropogen = durch den Menschen verursacht). Es ist jedoch auch möglich, dass besonders starke oder sogar abrupte Klimaänderungen einsetzen. Derartige Prozesse sind mit kritischen Schwellen im Klimasystem, sogenannten Kipp-Punkten (englisch: Tipping Points) verbunden. Bereits geringe Änderungen im Klimasystem können bewirken, dass Kipp-Punkte erreicht werden, in deren Folge sich das Klima qualitativ ändert.


Globaler Klimawandel: Ursachen, Folgen, Handlungsmöglichkeiten (02.2008 • PDF-Datei • 2,1 MB)
Germanwatch
Zweite, aktualisierte Ausgabe 2008 - Seite 44: Da die Produktion von Fleisch im Durchschnitt um ein Mehrfaches energieintensiver ist als die Herstellung einer kaloriemäßig gleichwertigen Menge von Gemüse und Obst, ist eine fleischarme Ernährungsweise ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Bei Rindfleisch ist neben der aufgewendeten Energie auch der Methanausstoß durch die Rinder selbst eine nicht unerhebliche Belastung für das Klima. Die Produktion von 1 kg Rindfleisch ist mit 250 km Autofahren gleichzusetzen. Tipp: Nicht öfter als ein- bis dreimal pro Woche Fleisch essen - vorzugsweise solches, das nach ökologischen Kriterien erzeugt wurde. Wer insgesamt auf eine ausgewogene Kost setzt, lebt nicht nur gesünder, sondern reduziert neben den Treibhausgasemissionen auch die vielen weiteren Probleme der Massentierhaltung.


Hintergrundinformation: Emissionssteuer für Methan und Lachgas (20.02.2008 • PDF-Datei • 36,9 KB)
WWF Deutschland
[...] Insbesondere die Treibhausgase Methan und Lachgas gehen zum Großteil auf das Konto der Landwirtschaft. Der weltweite Methanausstoß ist zu über 50 Prozent auf den Agrarsektor zurückzuführen. Bei Lachgas beträgt dieser Anteil sogar 70 Prozent. Lachgas wird vorwiegend durch die Lagerung und Ausbringung von Dünger freigesetzt; Methan vorwiegend durch Verdauungsvorgänge von Rindern und anderen Wiederkäuern. [...] Bislang haben Emissionen keinen Preis. Deshalb besteht kein ökonomischer Anreiz für den Einsatz klimaschonender Technologien oder für die Umstellung auf nachhaltige landwirtschaftliche Produktionsmethoden wie den ökologischen Landbau. Die Emissionssteuer schafft einen Preis und verteuert die Emissionen. Dies gibt dem Verursacher einen Anreiz, je nach der Höhe der Steuer, die Emissionen mehr oder weniger stark zu reduzieren.


Agrarpolitik gleich Klimaschutz(politik)? (20.01.2008 • PDF-Datei • 46 KB)
WWF Deutschland
Der Anteil der Landwirtschaft am anthropogenen Klimaeffekt beträgt rund 20 Prozent. Werden Landnutzungsänderungen einbezogen, steigt diese Zahl auf bis zu 30 Prozent. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass der Landwirtschaft in der europäischen Klimapolitik nur eine marginale Rolle zugewiesen wird. [...] Der ökologische Landbau ist nachweislich klimafreundlicher als konventionell bewirtschaftete Flächen. Gründe sind unter anderem die höhere Kohlendioxidbindung im Boden (bessere Bodenstruktur) sowie der im Vergleich niedrigere Energieverbrauch von 46-49 Prozent pro Hektar. [...] Flankierend sollte eine Emissionssteuer für Methan und Lachgas eingeführt werden, um einen signifikanten Rückgang der Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft zu gewährleisten. Der Steuersatz sollte für Methan und Lachgas im CO2-Äquivalent die gleiche Höhe aufweisen.


Footprint – Der Ökologische Fußabdruck Österreichs (01.2008 • PDF-Datei • 1,51 MB)
Plattform Footprint
Der ökologische Fußabdruck einer/s durchschnittlichen EuropäerIn beträgt 4,8 Hektar, jener einer/s US-AmerikanerIn 9,4 Hektar. Ein/e ChinesIn hingegen muss mit 1,6 Hektar und ein/e InderIn mit gar nur 0,8 Hektar auskommen. Bei fairer Verteilung der produktiven Flächen unserer Erde entfallen auf jeden Menschen aber nur 1,8 Hektar. Für Österreich heißt das: Mit einem Footprint von 4,9 Hektar leben wir deutlich über unsere Verhältnisse! Es bräuchte drei Planeten von der Qualität der Erde, um alle Menschen auf unserem Verschwendungsniveau leben zu lassen. Und wenn wir auf einem biologisch vielfältigen artenreichen Planeten leben wollen, so müssen wir zusätzlich zumindest 20 % der bioproduktiven Flächen für die Wildnis und ihre Lebewesen reservieren. In diesem Fall bleiben etwa 1,4 ha pro ErdenbürgerIn. Und dieser Wert wird weiter abnehmen, da fruchtbarer Boden schwindet und die Bevölkerung wächst!


Hintergrundinformation: Methan und Lachgas - Die vergessenen Klimagase (05.11.2007 • PDF-Datei • 58,1 KB)
WWF Deutschland
Die Rolle der Landwirtschaft im globalen Klimawandel


Methan und Lachgas - Die vergessenen Klimagase - Kurzfassung (11.2007 • PDF-Datei • 2,5 MB)
WWF Deutschland
Wie die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann - Ein klimaschutzpolitischer Handlungsrahmen 25 Thesen zu einer landwirtschaftlichen Klimaschutzpolitik


Methan und Lachgas - Die vergessenen Klimagase - Langfassung (11.2007 • PDF-Datei • 1,1 MB)
WWF Deutschland
Wie die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann - Ein klimaschutzpolitischer Handlungsrahmen


Lebensmittel: Regional = Gute Wahl auch für's Klima (06.2007 • PDF-Datei • 2,19 MB)
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 
Diese Broschüre erklärt die sieben Plakate der Wanderausstellung "Lebensmittel: Regional ist gute Wahl - auch für's Klima" im Detail.


Die Tierindustrie und das Klima – EU schließt die Augen und verschlimmert die Lage (04.2007 • PDF-Datei • 454 KB)
meatclimate.org
Unsere Lebensmittelgewohnheiten stehen für ungefähr ein Drittel der gesamten Klimabeeinflussung. Gewisse Nahrungskomponenten belasten die Umwelt um ein vielfaches mehr als andere. Fleisch, zum Beispiel. [...] Über ein Drittel allen Getreides, das heute geerntet wird, wird an Tiere verfüttert. Ist das rationell? Warum nicht weniger Fleisch produzieren und weniger Tiere mit Saatgut füttern und auf diese Weise Getreide freimachen, um mehr Menschen zu ernähren und auch einen Überschuss für Biokraftstoffe zu erhalten? [...] Schafft die Fleischsubventionen ab, lasst das Fleisch seine eigenen Umweltkosten tragen und setzt Euch dafür ein, dass moderne umweltfreundliche vegetarische Lebensmittel billiger werden. [...] Der Kampf gegen den Klimawandel beginnt hier und jetzt, beim Mittagstisch.

 
Den Klimawandel bekämpfen: Menschliche Solidarität in einer geteilten Welt (Human Development Report 2007/2008 - UNDP) - Zusammenfassung: Bericht über die menschliche Entwicklung 2007/2008 (2007 • PDF-Datei • 1,24 MB)
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme) | Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
Es liegen heute zwingende wissenschaftliche Erkenntnisse vor, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Welt in die ökologische Katastrophe treibt, deren Auswirkungen auf die menschliche Entwicklung potenziell nicht rückgängig zu machen sind. Für Millionen der ärmsten Menschen auf der Welt ist der Klimawandel kein Zukunftsszenario – vielmehr untergräbt er bereits heute ihre Bemühungen, sich aus der Armut zu befreien, und fördert ihre Verarmung. Zukünftige Generationen sind ebenfalls gefährdet: Sie werden zu Opfern unserer heutigen Versäumnisse mit potenziell katastrophalen Folgen, wenn wir uns nicht von alten Verhaltensmustern lösen.

 
IPCC 2007: Vierter Sachstandsbericht des IPCC – Synthesebericht (2007 • PDF-Datei • 6,73 MB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Klimaänderung 2007: Synthesebericht

 
IPCC 2007: Klimaänderung 2007: Synthesebericht – Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (2007 • PDF-Datei • 3,24 MB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Ein Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC)

 
IPCC 2007: Working Group I SPM deutsch (2007 • PDF-Datei • 2,55 MB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2007: Wissenschaftliche Grundlagen
Beitrag der Arbeitsgruppe I zum Vierten Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)

 
IPCC 2007: Working Group II SPM deutsch (2007 • PDF-Datei • 1,17 MB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2007: Auswirkungen, Anpassung, Verwundbarkeiten
Beitrag der Arbeitsgruppe II zum Vierten Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)

 
IPCC 2007: Working Group III SPM deutsch (2007 • PDF-Datei • 970 KB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2007: Verminderung des Klimawandels
Beitrag der Arbeitsgruppe III zum Vierten Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)


Livestock's Long Shadow: Environmental Issues and Options (11.2006 • PDF-Datei • Englisch • 19,1 MB)
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO)
According to a report published 2007 by the United Nations Food and Agriculture Organization, the livestock sector generates more greenhouse gas emissions as measured in CO2 equivalent – 18 percent – than transport. It is also a major source of land and water degradation. Says Henning Steinfeld, Chief of FAO’s Livestock Information and Policy Branch and senior author of the report: "Livestock are one of the most significant contributors to today’s most serious environmental problems. Urgent action is required to remedy the situation."


Zusammenfassung "Stern-Report" (10.2006 • PDF-Datei • 17 KB)
Stern Review
Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels - Zusammenfassung der Schlussfolgerungen


Klimagefahr durch tauenden Permafrost? (08.2006 • PDF-Datei • 452 KB)
Umweltbundesamt (Deutschland)
Info-Broschüre des Umweltbundesamtes
Das Auftauen der kohlenstoffreichen Permafrostböden ist eine dieser ernst zunehmenden Folgen der Klimaänderung. In zahlreichen Gebieten sind bereits die Temperaturen des Permafrostes während der letzten Jahrzehnte um mehrere Zehntelgrad, bis auf 2 °C angestiegen. [...] Das Auftauen des Permafrostes wird sich voraussichtlich auf 10 bis 20 % des heutigen Permafrostgebietes ausdehnen. Nach neueren Modellrechnungen könnte sich dieses Szenario sogar noch weiter verschärfen. [...] Tauender Permafrost hat neben einem erhöhten Risiko für das Klimasystem eine Reihe nachteiliger Auswirkungen auf ökologische Systeme. [...] Sehr deutlich sind bereits heute die negativen Auswirkungen auf Ökonomie und Wirtschaft, die sich vermutlich verstärken werden und mit erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden sind.


Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer (01.2006 • PDF-Datei • 3,30 MB)
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse verdeutlichen, dass der Klimawandel große Veränderungen und Schäden für die Meeresumwelt und die Küsten verursachen wird, die erhebliche Folgen für den Menschen haben dürften. Die Oberflächenschichten erwärmen sich, der Meeresspiegel steigt immer rascher an, die Meere versauern zunehmend und die Meeresökosysteme sind bedroht.

 
IPCC 2001: Dritter Sachstandsbericht des IPCC (2001 • PDF-Datei • 1,25 MB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2001: Synthesebericht

 
IPCC 2001: Working Group I SPM deutsch (2001 • PDF-Datei • 427 KB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2001: Wissenschaftliche Grundlagen
Ein Bericht der Arbeitsgruppe I des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)

 
IPCC 2001: Working Group II Hauptergebnisse (2001 • PDF-Datei • 369 KB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2001: Auswirkungen, Anpassung und Anfälligkeit
Ein Bericht der Arbeitsgruppe II des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)

 
IPCC 2001: Working Group III Hauptergebnisse (2001 • PDF-Datei • 403 KB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger
Klimaänderung 2001: Verminderung
Ein Bericht der Arbeitsgruppe III des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC)

 
IPCC 2001: Glossar deutsch (2001 • PDF-Datei • 293 KB)
Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change) | Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Autoren und Experten-Gutachter | Glossar | Abkürzungen, Akronyme | Einheiten | Liste der wichtigsten IPCC-Berichte


Amazonien: Naturparadies oder Rinderweide? (PDF-Datei • 413 KB)
Greenpeace e. V.
Die Rinderzucht ist mit Abstand der größte Regenwaldvernichter im brasilianischen Teil Amazoniens. Täglich werden riesige Flächen dieses atemberaubenden Waldes niedergebrannt um Platz für Rinderweiden zu schaffen. Zurück bleibt eine Agrarwüste. Dabei sind es nur eine handvoll Firmen, die die Expansion der Rinderwirtschaft und somit die Zerstörung im Amazonasgebiet vorantreiben. Sie betreiben Schlachthäuser und Gerbereien inmitten des Regenwaldes und locken damit immer mehr Farmer in das Gebiet. [...] Brasilien ist bereits heute der größte Rindfleisch- und gemeinsam mit China der größte Lederexporteur. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Die brasilianische Regierung geht von einer Steigerung der Rindfleischexporte um 93 Prozent und einem weltweiten Marktanteil von 61 Prozent bis 2018 aus. Zurzeit gehen die meisten Fleischexporte nach Russland. Der größte Abnehmer für brasilianische Fleischfertiggerichte ist die USA vor Großbritannien. Neben Fleisch ist Leder für die Rinderproduzenten wirtschaftlich wichtig. Im Jahr 2008 lag der Wert der Lederexporte bei beachtlichen 1,9 Milliarden US Dollar, der Wert der Rindfleischexporte im gleichen Jahr lag bei 5,1 Milliarden US Dollar. Rund 80 Prozent des exportierten Leders geht nach China/Hong Kong, Vietnam und Italien. Auch die Produktionsstätten von Schuhfirmen wie Adidas, Nike, Timberland, Geox oder Clarks in Fernost beziehen Leder aus Regenwaldzerstörung am Amazonas. Damit trägt auch die Schuhindustrie als weltweit größter Lederverarbeiter zur Zerstörung des Regenwaldes bei.


Umweltauswirkungen von Ernährungsgewohnheiten (PDF-Datei • 195 KB)
Öko-Institut e.V.
Die Ernährung trägt mit einem wesentlichen Anteil zum anthropogen verursachten Klimawandel bei: Die Treibhausgasemissionen im Bereich Ernährung liegen in der Größenordnung wie das Bedürfnisfeld Mobilität. Der Anteil der Lebensmittelproduktion (von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zum Handel) beträgt hierbei 45 Prozent. Der Rest entfällt vor allem auf die Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel (Fritsche & Eberle 2007). Unter den verschiedenen Lebensmitteln fällt vor allem die Bilanz tierischer Nahrungsmittel deutlich schlechter aus, als die vegetarischer Produkte. Bei Milch und Rindfleisch kommen zusätzlich noch die Methanemissionen aus der Rinderhaltung hinzu: ein Kilogramm Methan hat in der Atmosphäre das gleiche Treibhauspotenzial wie etwa 25 kg Kohlendioxid (IPCC 2007). 


Klimawandel - Wie wir das Klima aufheizen. (PDF-Datei • 1,37 MB)
Global 2000
Seite 5-6 | Wir füttern unsere Rinder mit Soja aus Südamerika, für dessen Anbau wir Regenwald abholzen. Die Massen-Rinderzucht sorgt dafür, dass Millionen Tonnen vom Treibhausgas Methan, ein Verdauungsgas der Tiere, pro Jahr freigesetzt werden. Auch der Reisanbau trägt in ähnlicher Größenordnung zu den Methan-Emissionen bei. Für die konventionelle Landwirtschaft werden darüber hinaus synthetische Dünge- und Spritzmittel produziert, wobei viel CO2 entsteht. Übrigens: Ein/e durchschnittliche/-r ÖsterreicherIn verbraucht pro Jahr 100 kg Fleisch – doppelt so viel wie vor 50 Jahren.


Umweltbewusster Konsum (PDF-Datei • 1,21 MB)
Bundesamt für Umwelt BAFU (Schweiz)
Wie können wir als Konsumenten die persönliche Umweltbilanz verbessern? Diese Studie untersucht, wie sich in der Schweiz Wohnen, private Mobilität, Konsumgüter und Dienstleistungen, Ernährung sowie öffentliche Dienste auf die Umwelt auswirken. | Die wichtigste Entscheidung, welche Konsumentinnen und Konsumenten treffen können, bezieht sich auf die Art der Ernährung, indem sie an Stelle von Fleisch häufiger pflanzliche Erzeugnisse (Hülsenfrüchte wie z. B. Soja, Getreideprodukte usw.)


Ernährung und Klimaschutz – Wichtige Ansatzpunkte für verantwortungsbewusstes Handeln (PDF-Datei • 158 KB)
Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie
Im Vordergrund der Betrachtungen zum Klimawandel stehen bislang Bereiche wie Verkehr, Heizung/Wärmedämmung, regenerative Energieerzeugung und Erhöhung der Energieeffizienz. Dabei tragen Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Einkauf und Zubereitung von Lebensmitteln wesentlich zum Anstieg des menschenverursachten Treibhauseffekts bei. Bei einigen dieser Aspekte besteht bezüglich der Klimarelevanz weiterer Klärungsbedarf.


Umweltauswirkungen von Ernährung – Stoffstromanalysen und Szenarien (PDF-Datei • 560 KB)
ernaehrungswende.de
Das vorliegende Ernährungswende-Diskussionspapier "Umweltauswirkungen von Ernährung. Stoffstromanalysen und Szenarien" untersucht den Stand und die Entwicklungsperspektiven des Bedürfnisfelds Ernährung mit Hilfe der Stoffstromanalyse. Dabei wird aufgezeigt, welche Bedeutung Ernährung heute im Vergleich zu anderen Aktivitäten in "unserer privaten Ökobilanz" einnimmt und welche der ernährungsbezogenen Handlungen den größten Einfluss zeigt. Das Spektrum ernährungsrelevanter Aktivitäten ist dabei breit: Es reicht von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die Weiterverarbeitung und den Verkauf im Lebensmittelhandel bis zum Verzehr in Haushalten oder der Gastronomie. Transporte werden genauso berücksichtigt wie die Zubereitung und Lagerung der Lebensmittel.